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Die Armut besiegen

“Die Armut besiegen”
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Muhamad Yunus

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“Die Welt verändern”
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“Banker der Armen”
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“Unternimm dein Leben: Als Lebens- unternhemer zum Erfolg”
von
Dieter Reitmeyer

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Peter Spiegel
PeterSpiegel

Aus einem Porträt, geschrieben von Claus Biegert
und veröffentlicht in „Natur & Kosmos“, August 2004:

„Noch nie habe er jemanden gefunden, sagt er und hebt die Brauen, in dessen Haut er stecken möchte. Wie meint er das? Trifft er nicht ständig Menschen, die am Pulsschlag der Zeit agieren und zum Weltgeschehen gehören, viele mit beneidenswert bunten Lebensläufen? Dennoch: Er bleibt dabei – in seiner Haut fühle er sich wohl, er möchte mit keinem tauschen…
Er sei noch nie ein Freund von gestanzten Formen gewesen. Obgleich kein Ökonom, schreib er ein Buch über ökosoziale Marktwirtschaft. In Würzburg geboren, ist er „nirgends und überall zu Hause“; Heimatgefühle kann er für Oberbayern ebenso entwickeln wie für Kolumbien. Früh schon gründete er eine Familie – er 20, seine Frau Monika zwei Jahre jünger – und wurde Vater von drei Kindern. Obwohl mittlerweile Großvater, zeichnet ihn bis heute ein kindliches Staunen aus und eine Neugierde,
wie sie vielen seiner Wohlstandsgeneration auf dem Weg nach oben abhanden gekommen ist…
Beim Studium der Tiefenpsychologen C.G. Jung und Alfred Adler stieß er auf den Philosophen Hans Vaihinger (1852-1933). Von ihm holte er sich einen Leitgedanken für seine Arbeit: „An positive Möglichkeiten nicht zu glauben ist schlicht Dummheit.“ Und Peter Spiegel – nicht dumm – nannte sich fortan einen Possibilisten. Spiegel ist ein Zusammenführer entfernter Positionen, ein Hochzeitslader der Gegensätze.
Hört er Globalisierung, dann stellt sich im als Erstes die Frage: Wie kann ich sie gewinnen, die Wirtschaftsmagnaten? Gewinnen für die Rettung der Erde. Ist von den so genannten unterentwickelten Ländern und von der Armut die Rede, dann sieht er vor seinem geistigen Auge die Hungernden der Slums nicht als Verlierer, sondern als Überlebenskünstler: „Eine Familie von einem Dollar am Tag zu ernähren, das ist eine ungeheure Managementleistung. Das soll mal einer von den überbezahlten Führungskräften nachmachen!“
Als die Meldung vom Global Marshall Plan an sein Ohr drang, … sah er die Chancen: Hier bot sich ein gemeinsamer Nenner, mit dem sich politische Differenzen überwinden ließen; hier war ein Plan, aus dem sich ein Boot bauen ließ, groß genug, um alle aufzuladen, sozusagen eine Arche Noah kurz vor zwölf. Und Zweifler am Wegesrand können ihn nicht aufhalten, im Gegenteil, sie sind Ansporn. „Wenn jemand sagt, es geht nicht, dann wird es erst interessant.“
Ausgeglichen und ausgleichend führt er in Richtung ökosoziale Marktwirtschaft, dabei offen für alle Ideen, die aus dem Universum zu ihm heranfliegen. Er jongliert sie mit leichter Hand und wirft sie dann gezielt weiter. An weltweiten Kontakten mangelt
es ihm nicht. Man kann sich ihn gut vorstellen als gewandten Jongleur im Paradigmenwechsel.“

Biographie:

  • Peter Spiegel, geb. 08.06.1953 in Würzburg
  • 1974-80 Studium der Soziologie an der Universität Regensburg.
  • 1981-88 Verlag C.H. Beck, München.
  • Seit 1985 Verleger des Horizonte Verlags GmbH (ca. 80 Publikationen u.a. von: Club of Rome, UNESCO, Michail Gorbatschow, Tschingis Aitmatow, Robert Jungk, Ervin Laszlo, Butros Butros-Ghali, Rudolf Bahro, Rudolf Dreikurs, Erik Blumenthal, Theo Schoenaker); Verlagsagent für Michail Gorbatschow, Ervin Laszlo u.a. Seit 2006 Fortführung unter dem Namen „Terra Media Verlag“ (Autoren u.a. Franz Josef Radermacher, Günter Faltin, Kambiz Poostchi).
  • 1988-2001 Mitglied des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Deutschland e.V.
  • Seit 1994 Autor, Co-Autor, Herausgeber und Ghostwriter von 18 Büchern sowie zahlreichen weiteren Buchbeiträgen.
  • Vorträge, Seminare, Podiumsdiskussionen (mit Hans-Peter Martin, Harald Schumann, Franz Nuscheler, Franz Alt, Ervin Laszlo u.a.) in Universitäten und Volkshochschulen sowie bei Internationalen Tagungen in über 100 Städten vor allem im deutschsprachigen Raum; Vortrag im Ausland u.a. an der University of Maryland.
  • Konzeption und Organisation mehrerer internationaler Tagungen, Veranstaltungsreihen und Medienevents, u.a. 2003/4 der Vortragsreihe „Systeme denken – Globalisierung gestalten“ der Universität Stuttgart und der Breuninger Stiftung (8 Vorträge u.a. mit Adolfo Perez Esquivel, Franz Josef Radermacher und Lutz Wicke); 2004/5 des Startprogramms der Planet Life Academy in Neuss (u.a. mit Hans-Peter Dürr und Rita Süssmuth); „Fest der Impulse“ für die Global Marshall Plan Initiative 2004 in Düsseldorf und 2005 in Neuss
  • Konzeption des Change the World Award des Club of Budapest und Realisierung mehrerer Preisverleihungen in der Paulskirche in Frankfurt/M. und im Neuen Schloss Stuttgart mit Richard von Weizsäcker, Michail Gorbatschow, Muhammad Yunus, Hans-Dietrich Genscher, Peter Ustinov, Paulo Coelho, Dietmar Schönherr, Franz Alt, Karlheinz Böhm, Lothar Späth, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Helga Breuninger u.v.a.m.
  • Mitkonzeption und -realisierung der Ausstellung der Bahá'í International Community im Global House der Weltausstellung Expo 2000.
  • Mitgründer des „Netzwerks Weltweite Projekte“ (NWWP), das aus den 767 „Weltweiten Projekten der Expo 2000“ hervorgegangen ist.
  • 1994 Gründung der internationalen Nichtregierungsorganisation „Terra One World Network e.V.“ (Mitglieder in 17 Ländern), dort 1994-98 Vorsitzender, 1998-2003 Geschäftsführer, derzeit Ehrenvorsitzender und Vorstand.
  • 1996 Ernennung zum „International Creative Member“ des Club of Budapest. März 2002 – März 2005 Generalsekretär des Club of Budapest International, einem internationalen Think-Tank mit 100 bekannten Persönlichkeiten wie Dalai Lama, Hans Küng, Nelson Mandela, Michail Gorbatschow u.v.a.m.; Gewinnung von ca. 35 prominenten Vordenkern.
  • 2003 Mitgründung der Kommission für eine demokratische UNO, seither Vorstandsmitglied, seit 2006 stellv. Vorsitzender.
  • 2005 Mitglied der Programmleitung „Globalisierung“ des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Hannover, 2007 Mitglied der Programmleitung „Weltwirtschaft"; Gewinnung von ca. 20 Referenten, darunter Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai (2005) und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus (2007).
  • 2005 Gründung und Leitung des Terra Institute for Global Community Solutions (Terra Institut) als Einrichtung des Terra One World Network e.V.
  • Seit 2005 Chief Development Officer, Pressesprecher und Mitglied der Bundesgeschäftsführung des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), Berlin; Leiter der Kommissionen Entwicklungspolitik/Global Marshall Plan und Kompetenzenbildung/Lebensunternehmer.
  • 2006 Mitgründung der Bildungsinitiative „Lebensunternehmer“ und Aufsichtsrat in der „Lebensunternehmer eG“
  • Seit 2006 Generalsekretär des Global Economic Network
  • Initiator und Leiter des „Vision Summit 2007“ sowie Leiter des geplanten „Vision Summit 2008“
  • Konzeption und Realisierung des „Vision Award“, erstmals im Juni 2007 vergeben an Muhammad Yunus, James Mwangi, Götz W. Werner, Eduardo Suplicy, Franz Josef Radermacher, Uwe Möller, Maritta Koch-Weser, Maximilian Gege, Lutz Wicke, Günter Faltin, Gabi van Dyk, Thomas Heinle, Franz Theo Gottwald, Georgios Zervas und Andreas Bummel.
  • 2007 Realisierung Deutschlandreise von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus im Umfeld des G8-Gipfels
  • Seit 2007 Chefredakteur des Magazins „Senate“

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